Die Zielgruppen der DVG:









Die DVG informiert









Infos zur DVG









Stress am Arbeitsplatz

17.01.2013 

Der Stress am Arbeitsplatz hat in den letzten 25 Jahren kontinuierlich zugenommen und immer mehr Arbeitnehmer leiden nicht nur unter diesem Stress- nein es erkranken immer mehr Menschen am Stresssyndrom.

Wer meist jeden Tag am Feierabend mit schlechtem Gewissen seinen Arbeitsplatz verlässt, weil er wieder nicht das was er hätte schaffen müssen, erledigen konnte, lebt permanent im Arbeitsstress.

Das macht sich auf verschiedene Weise bemerkbar und wirkt sich auf die Psyche wie auch organisch aus.

Natürlich sind wir sehr unterschiedlich in der Wahrnehmung, was Stress betrifft und der eine verträgt recht gut eine gewisse Portion Stress und der andre wird mit den Stressproblemen nicht fertig und erkrankt.

Muss es eigentlich am Arbeitsplatz zu soviel nicht überwindbaren Stress kommen?

Nein, eigentlich nicht, wenn Arbeitnehmer nur ein Arbeitspensum erledigen müssen, dass auch zu schaffen ist.

Doch das ist nicht im Interesse vieler Betriebe, die immer mehr Arbeit mit immer weniger Arbeitskräfte bewältigen möchten, um den gewünschten Gewinn zu erwirtschaften.

Erkranken Arbeitnehmer über das Maß, werden sie gegen neue Mitarbeiter ausgetauscht.-

Das ist heute die Praxis und es gibt ja meist viele Bewerber auf eine ausgeschriebene Arbeitsstelle.

Arbeitnehmer werden ohne Skrupel oft verheizt und diese Arbeitgeber haben da auch kaum Mitleid, Hauptsache der
Gewinn wird erzielt.

Schon, wenn man die Stellenanzeigen gründlich ließt, kann man immer öfter feststellen, dass eigentlich nur noch Multitalente gesucht werden, die auch mit weit mehr als 40 Stundenwoche, eher bis zu 70 Stunde Woche belastbar sind.

Bei der Bezahlung, was dann auch die Überstunden betrifft, sind viele Firmen sehr zurückhaltend und drücken den Lohn.

So lange die Masse der Arbeitnehmer hier meist schweigend mitmachen und den Druck versuchen
zu ertragen, wird sich an dieser Situation
"Stress und Ausbeutung am Arbeitsplatz" nichts ändern.

Es ist doch nun mal so, wenn die Arbeitnehmer nicht in der Überzahl im Sinne nur "Dienst nach Vorschrift" leisten
und sich ausbeuten und stressen lassen, die Arbeitgeber überhaupt keinen Grund sehen, hier ein vertretbares Maß an Arbeitsbewältigung anzustreben.

Diese nicht zumutbare Ausbeutung mit Stressfaktor kann nur in großer Solidarität der
Betroffenen und Verweigerung am Arbeitsplatz sich zum positiven verändern!


Hier währe es mehr als Notwendig, dass die Gewerkschaften mit allen Mitteln den Arbeitnehmern zur Seite
stehen, was aber viel zu wenig stattfindet.

An dieser Stelle möchte ich aber ganz deutlich betonen: Hilfe kommt nicht immer von irgendwo her,
helfen muss man sich in erster Linie selber und alles unternehmen die notwendige Solidarität
unter den Betroffenen anzustreben. Das ist der sicher einzige Weg, endlich Stress am Arbeitsplatz
zum großen Teil abzuschaffen!


Informationen zu Stress am Arbeitsplatz gibt es jede Menge und im Anhang sind einige Links wieder zu finden.

Info Stress am Arbeitsplatz - 1

Info Stress am Arbeitsplatz - 2

Info Stress am Arbeitsplatz - 3

Info Stress am Arbeitsplatz - 4

Info Stress am Arbeitsplatz - 5

Info Stress am Arbeitsplatz - 6

Info Stress am Arbeitsplatz - 7

Info Stress am Arbeitsplatz - 8

Info Stress am Arbeitsplatz - 9

Wer also der Meinung ist, vom Stress am Arbeitsplatz ernsthaft zu erkranken, sollte frühzeitig
dagegen steuern, sich zu Wehr setzen und für die Gegenwehr Gleichgesinnte mobil machen.


Deutsche Volksgewerkschaft – Solidarität Deutschland / DG.i.r. Postfach 74 - 66063 Saarbrücken-Ensheim - E-mail: info@volksgewerkschaft.de